Immer wieder Anlauf nehmen – Part II

DAS GROSSE UND!

Wir sprechen viel über Veränderung. Über Transformation, Agilität, neue Arbeitswelten.

Und gleichzeitig erlebe ich in der Arbeit mit Führungskräften immer wieder etwas anderes:

Die eigentliche Herausforderung ist nicht die Veränderung. Sondern die Gleichzeitigkeit.

  • Sicherheit geben UND Veränderung ermöglichen
  • Stabilität schaffen UND Geschwindigkeit aufnehmen
  • Verschiedene Rollen haben UND ganz klar sein

Dieses UND lässt sich nicht auflösen. Selbst bei den jungen Talenten im Spitzensport, der Musik oder der Wirtschaft ist es schon so: Was ist am Wichtigsten? ALLES!

Und genau das macht es so anspruchsvoll.

Weil daraus Spannung entsteht!

In Organisationen zeigt sich das sehr konkret:

Jahresendgeschäft UND strategische Initiativen.
Ergebnisdruck UND inspirierende Führung.
Planbarkeit UND „manage the unexpected“.

Das erzeugt oft Druck.

Und auch das Gefühl, es „richtig“ machen zu müssen. Beziehungsweise das Momentum von, egal, wie ich es mache, es ist immer verkehrt.

Ich erlebe dann häufig den Impuls, die Komplexität reduzieren zu wollen. Schneller zu entscheiden. Klarer zu werden. Deutlicher aufzutreten.

Was verständlich ist.
Aber selten trägt.
Die meisten Fehler werden tatsächlich „aus Überzeugung gemacht“.
Dann hilft es, wieder aufzublicken aus der Spur – ins Grüne zu schauen – in Bewegung zu kommen, eine neue „Haltung“ zu finden UND den Geist neu zu ordnen! Unserem Organismus die Chance zu geben, wieder in Frieden mit sich, der Situation, den Anderen und der Welt zu sein – in Kohärenz.